Die Jungen Liberalen Siegen-Wittgenstein unterstützen das Nein der FDP zur Bildung von Transfergesellschaften im Falle der Insolvenz des Schleckerkonzerns. Es ist nicht die Schuld der Politik, dass das Unternehmen am Markt nicht mehr bestehen kann.
Ohne Zweifel bedeutet der massive Stellenabbau bei der Drogeriekette für die Betroffenen eine spürbare Verschlechterung ihrer Lebenssituation. Transfergesellschaften ändern jedoch ihre prekäre Situation nicht, sie vermitteln lediglich ein trügerisches Gefühl, es ginge irgendwie weiter. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diese Weise zu täuschen, wäre wahrhaft unsozial und unverantwortlich. Die Jungen Liberalen Siegen-Wittgenstein sehen die soziale Verantwortung des Staates durch die Tätigkeit der Arbeitsagenturen, welche eine Arbeitsvermittlung auf der Basis des lokalen Beschäftigungsmarktes verfolgen, in sinnvoller Weise verwirklicht. Niemand möchte die Angestellten im Regen stehen lassen, allerdings kann man sich ebenso wenig für den Aufbau kostenintensiver Parallelstrukturen - wie sie Transfergesellschaften darstellen - aussprechen.
Dies läge auch nicht im Sinne einer vernunftorientierten Politik wie sie die FDP in Nordrhein-Westfalen vertritt. Nichts anderes stellt die Ablehnung des Haushaltes 2012 dar, der eine Neuverschuldung von ca. 4 Mrd. Euro vorgesehen hätte. Trotz schlechter Umfrageergebnisse bleiben die liberalen Abgeordneten in Düsseldorf ihrem Ziel, die Landesverschuldung zu bremsen, treu. Mit Blick auf die Chancen kommender Generationen gibt es bei dieser Haushaltssituation keine Alternative zu einem Politikwechsel.
Wer eine zukunftsorientierte, verantwortungsvolle und freiheitliche Politik will, kann am 13. Mai nur FDP wählen.
(Alexander Petri für den Kreisvorstand der Jungen Liberalen Siegen-Wittgenstein)
Zu ihrem Kreiskongress trafen sich die Jungen Liberalen (JuLis) Siegen-Wittgenstein. Die vergangenen 2 Jahre bleiben den JuLis positiv in Erinnerung. Nicht nur konnten die lokalen Kandidaten der vergangen Wahlen unterstützt werden, sondern die JuLis zeigten Flagge auch bei Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day und der eigens initiierten Aktion anlässlich des geplanten Neubaus der Brücke in Wilnsdorf. Nach diesem durchaus aufbauenden Resümee wurden die turnusgemäßen Wahlen zum Kreisvorstand durchgeführt
Andreas Weigel (20) wurde hierbei im Amt des Kreisvorsitzenden für eine weitere Amtszeit bestätigt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Florian Librizzi (27) und Sören Kindermann (19) als stellvertretende Vorsitzende. Als Beisitzer wurden Michael Heimel, Daniel Schmuck, Christian Nüchtern und Alexander Petri gewählt.
Für die kommende Amtszeit sind verschiedene öffentliche Veranstaltungen unter anderen zu den Themen Religion und Bildung geplant.